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Anzeigentext von: DIAL GmbH, Lüdenscheid |
DIALux - Software-Schnittstellen
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Software-Schnittstellen (auch "Interfaces" genannt) sind zum Austausch von Daten zwischen verschiedenen Planungsprogrammen sehr hilfreich, denn so können bereits vorhandene Daten zwischen den Software-anwendungen eben über diese Schnittstellen ausgetauscht werden. Das spart natürlich Zeit, minimiert die Fehlerwahrscheinlichkeit und ersetzt langweilige Mehrfacheingaben.
Deshalb hat natürlich auch das Planungswerkzeug "DIALux", mit dem Beleuchtungsanlagen berechnet und die Ergebnisse visualisiert werden können, verschiedene Schnittstellen eingebaut.
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Betrachten wir zunächst die Schnittstellen, über die DIALux mit den lichttechnischen Daten versorgt wird, die es zur Berechnung benötigt: Hier sind zu nennen:
· ULD, eine DIALux 2.x spezifische Schnittstelle, die exklusiv für den Datenaustausch mit den elektronischen Katalogen der Projektpartner eingebaut ist. · LDT, Eulumdat, ein einfaches numerisches Datenformat für die Lichtverteilungskurve (LVK), welches in Deutschland und Europa weite Verbreitung findet · CIBSE TM14, ein britisches Format · LTLI, häufig in Skandinavien verwendet · IES, das amerikanische Format, in allen seinen Ausprägungen · PDF, ein herstellerspezifisches Format (hat nichts mit dem Acrobat Reader zu tun)
Natürlich sind für den Planungsprozess auch die Daten von Räumen, Außenbereichen und Gebäuden notwendig. Auch hierfür sind bereits etablierte Datenformate vorhanden. Doch hier treten in der Praxis schnell Schwierigkeiten auf. Bei der Übergabe von Daten aus der einen Software in die Andere, geht leider meistens "etwas" Information verloren, bzw. die empfangende Software benötigt nicht die gesamte Information. Vom Anwender hört man häufig "aber warum nimmt man nicht einfach DXF?" Deshalb schauen wir uns dieses Datenformat etwas näher an.
DXF ist die Abkürzung für "Drawing Exchange Format" und ist eine Entwicklung der Firma Autodesk Inc. Es ist eines der meistbenutzten Datenaustauschformate der Computerwelt. DFX ist aber bestenfalls ein sogenannter "Industriestandard" aber keine Norm. Dies bedeutet, dass es keine offizielle Stelle gibt, die dieses Format als Standard verwaltet, zulässige Änderungen erlaubt und Prüfungen durchführt. Deshalb ist bei DXF-Dateien der Interpretation und dem Datenchaos Tür und Tor geöffnet. Der "Wildwuchs" bei DXF ist so groß, dass ganze Unternehmen ausschließlich davon leben, diese mit Dienstleistungen zu kompensieren, z. B. durch die "Nachbearbeitung" von defekten oder "Umkonvertierung" von inkompatiblen DXF-Dateien. Außerdem ist DXF ist primär auf den Austausch von Zeichnungsdaten ausgerichtet, tauscht also die grafischen (Striche, Bögen, Kreise, ..) und nicht die logischen (Mauern, Türen, Materialien, ...) Informationen von Plänen aus.
DIALux besitzt eine Möglichkeit, DXF Dateien einzulesen und als Vorlage für die Planung zu verwenden. Der Anwender ist so in der Lage, leicht die geometrischen Vorgaben manuell zu übertragen. Auch die Position der Einrichtungsgegenstände kann übernommen werden. Doch wegen dem eben geschilderten möglichen DXF-Wildwuchs kann es vorkommen, dass einige Inhalte der DXF Datei nicht übernommen werden können.
In Kürze wird DIALux auch DXF Dateien schreiben können. Diese Informationen beinhalten dann die geplanten Leuchten, deren Positionen und gegebenenfalls auch Ergebnisinformationen wie z.B. Isolinien der Beleuchtungsstärkeverteilung auf der Nutzebene.
DIALux bietet den verschiedenen Softwareherstellern auch die kostenlose und offene "STF Schnittstelle". Diese, vom DIAL definierte Schnittstelle ermöglicht es, fertige Planungen - einzelne Räume oder ganze Etagen - aus der CAD Software an DIALux zu übergeben.
Grundsätzlich handelt es sich bei der STF Schnittstelle um eine bidirektionale Schnittstelle. Das heißt, dass von der Planungssoftware die Daten der Raumgeometrien und Möblierung an DIALux übergeben werden. In der Regel ist dies ein Menübefehl oder ein Icon, das DIALux startet und die Daten direkt übergibt. Dem Anwender öffnet sich DIALux mit allen fertigen Raumgeometrien. Sollte es notwendig sein, kann der Anwender Daten jetzt ergänzen oder verändern. Dies können Reflexionseigenschaften, Farben oder gar Positionen von Objekten sein. Der Anwender führt nun seine "ganz normale Lichtplanung" in DIALux durch und erzeugt dann mit DIALux die gewünschten Ausgaben. Beim Schließen des Projektes wird die STF Datei aktualisiert, und die CAD Software erhält die bestehende Planung ergänzt um Leuchteninformationen und Positionen. In der Regel wird der Anwender jetzt die Einbindung der Leuchten in die Elektroplanung vornehmen.
Folgende DIALux - CAD Partner unterstützen die STF Schnittstelle (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
· RoCAD · Mensch+maschine · Allcad · Hannappel Software · Pit · Data Design System · Triplan
Doch kann es sinnvoll sein, dass jeder Hersteller von Planungssoftware seine eigene Schnittstelle definiert? Sicher nicht! Deshalb gibt es die "Industrie Allianz für Interoperabilität e.V.", die die sogenannte IFC (Industrie Foundation Classes) Schnittstelle definiert. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Basismodell zur gemeinsamen Datennutzung im Bauwesen zu erstellen, welches den Datenaustausch und die gemeinsame Datennutzung in der Bauindustrie und im facility management unterstützt. Dieses Basismodel sind die Industry Foundation Classes (IFC). Mit den IFC ist es möglich, in jeder Bauphase die in den vorangegangenen Phasen gesammelten Daten mit einzubeziehen (www.iai-ev.de).
Hinter der Allianz steht ein weltweites Industrie-Konsortium von 600 Firmen aus dem gesamten Umfeld des Baubereichs: Bauherren, Planer, Fachingenieure, Bauunternehmer, Baustoffindustrie, Gebäudenutzer, Softwarehäuser, aber auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Im Software-Bereich sind alle maßgeblichen Hersteller aus den Gebieten computergestütztes Design (CAD) und computerunterstützte Gebäudebewirtschaftung (CAFM) versammelt. DIAL ist Mitglied in dieser Vereinigung und setzt sich hier für die Interessen der Beleuchtungsbranche und Lichtberechnung ein.
Die IFC Schnittstelle wird von immer mehr Softwareprodukten unterstützt und auch DIALux wird in naher Zukunft dieses Datenformat beherrschen.
DIALux zum Download und weiter Infos gibt es unter www.dial.de. |
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