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Thema
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Anzeigentext von: Dr. Migge Seminare, Porta Westfalica 
Dr. Migge Seminare
Coaching im Mittelstand und Handel:
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Manche Chefs werden selbst Coach

Coaching – Personalentwicklungsinstrument Nr. 1:

In der „Großindustrie“ ist Coaching bereits das beliebteste Personalentwicklungsinstrument. Man sagt dort, es sei kostengünstiger und effektiver als jede Trainingsmaßnahme. Das liegt daran, dass Chefs und Abteilungsleiter kein Wissen in einem Seminar aufsaugen, sondern sich als ganze Person mit einem Coach unterhalten müssen: Wie führen Sie eigentlich Ihre Mitarbeiter? Wie interessieren Sie Ihre Mitarbeiter? Wie achten Sie Ihre Mitarbeiter? Wie unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter? Kennen Sie Ihre Mitarbeiter? Mögen Sie Ihre Mitarbeiter?
… All diese Fragen bringen Chefs und Personalverantwortlich dazu, dass Sie mit Haut und Haaren merken, welche ihrer Verhaltensweisen, Einstellungen und sogar Wesenszüge dafür verantwortlich sind, wenn etwas gut läuft. Aber auch: Wenn etwas träge geschieht, mit Unlust, mit Fehlern, wenn oft gekündigt wird (auch innerlich), wenn der Krankenstand hoch ist, … Oft, sehr oft, liegt das an der Art des Führens, Anleitens, Förderns. Im Kern geht es – selbst in der harten Wirtschaft – oft darum: Sind Sie mit sich selbst zufrieden und glücklich und: Schätzen, respektieren, mögen Sie andere Menschen; insbesondere Ihre MitarbeiterInnen?

Was macht ein Coach?

Coaches sind bei all diesen Fragen weder Antreiber, Richter, Gurus oder dergleichen. Sie stellen ganz einfache Fragen, damit Chefs und Abteilungsleiter ihr Verhalten und nach und nach auch ihre innere Einstellung so verändern können, dass ihnen selbst die Arbeit wieder mehr Freude macht, sie die Arbeit selbst besser für sich organisieren und gleichzeitig ihr Team mit Freude, Respekt und Weitsicht erfolgreich führen (das ist nicht antreiben oder ausnutzen!). Im Mittelpunkt eines Coachings steht immer der Klient. Das ist die Person, die einen Coach für sich in Anspruch nimmt. Worum es im Coaching gehen soll, entscheidet der Klient und bespricht es mit dem Coach. Es geht nicht um Krankheit oder um Schwächen, sondern darum, mit mehr Freude, Herz und Verstand sein Leben zu Leben, zu arbeiten und andere (wenn man Chef ist) anzuleiten, damit die das gleiche tun können.

Auf sich selbst und andere hören lernen:

Viele Chefs, die selbst wenige Stunden Coaching genossen haben, waren davon begeistert, dass man keine Ratschlagbücher lesen muss, um etwas zu verändern. Stattdessen muss man nur viel aufmerksamer in sich hineinhorchen und anderen Menschen wirklich zuhören. Dieses Verständnis für sich (für Bauchgrummeln, für Träume) und für andere (für deren berechtigten Wünsche, Bedürfnisse, für ihr Können usw.) hat jeder Mensch in sich. Was Coaches tun, hat im Grunde schon der Philosoph Sokrates getan: Auch er gab keine klugen Ratschläge, sondern stellte einfache Fragen, damit seine Klienten selbst auf die Lösung kommen, die zu ihnen passt.

Vom Klienten zum Coach:

Viele Chefs und Personalverantwortliche, die das für sich erfahren haben, durchlaufen kurze Zeit später selbst eine Coaching-Ausbildung. Vermutlich planen sie zunächst nicht, dass sie sich in absehbarer Zeit mit Coaching selbstständig machen möchten. Die meisten geben an, dass sie ihr Selbstmanagement und ihren Führungsstil verbessern möchten, weil sie gemerkt haben, dass bereits die kleinen Schritte, die sie unternommen haben, große positive Auswirkungen hatten.

Was bringt eigentlich eine Coaching-Ausbildung?

Darauf gibt es viele Antworten: Manchen bringt es Persönlichkeitsentwicklung, anderen rettet es die Ehe, einigen bringt es Geld (durch Coaching-Aufträge), anderen bringt es zufriedene und leistungsfähigere Mitarbeiter, … Schauen Sie sich dieses YouTube-Video an: Was hat mir die Coaching-Ausbildung eigentlich gebracht?


Link: www.youtube.com/watch?v=5HRC3NpzAFM

Wer kann Coach werden?

Jeder, der anderen Menschen mit Fragen in privaten und beruflichen Herausforderungen als Partner zur Seite stehen möchte, kann eine Coaching-Ausbildung absolvieren. In solchen Ausbildungen erlernen Sie auch grundlegendes zur „Theorie“ der Beratung. Das lässt sich mit Büchern vertiefen(siehe Bild mit Büchern in diesem Artikel). Im Vordergrund der Coaching-Ausbildung steht jedoch die Praxis: Sie lernen die richtigen Fragen zu stellen und Methoden anzuwenden, die Klienten darin unterstützen, ihre eigenen Antworten zu finden und ihre Ziele zu erreichen.

Als Coach kann man in verschiedenen Bereichen arbeiten:

• Als Coach, der von Privatpersonen oder Firmen gebucht wird.

• Als Coach, der in einer Firma angestellt ist und für deren Mitarbeiter arbeitet. Das ist meist ein Spezialist aus der Personalabteilung.

• Als Chef oder Führungskraft, die zwar nicht als Coach arbeitet, aber Coachingmethoden einsetzt, um sich selbst und Mitarbeiter so zu führen, dass „Privatleben“ und „erfolgreiches Berufsleben“ gut harmonieren.

In welchen Bereichen arbeiten Coaches?

Es gibt Coaches, die sich eher auf „privatere“ Themen und Klienten spezialisiert haben. Andere fühlen sich kompetenter, wenn sie „berufliche“ Themen begleiten können. Je nach Vorliebe, ursprünglichem Beruf und Kompetenzen gibt es daher Coaches unterschiedlichster Richtungen:

• Life- und Personal-Coaches (Spezialisten für eher private Themen, Sinnfindung, Lebensstilberatung bis Ehe- und Erziehungsthemen)

• Business-Coachesfür Top-Manager (sie beraten gerne höchste Führungspersonen und waren vorher selbst in hoher Position tätig)

• Business-Coaches für das mittlere Management (sie beraten Führungspersonen mittlerer Hierarchien und waren dort früher meist selbst tätig)

• Coaches mit Branchenspezialisierung (viele dieser Coaches waren früher selbst in dieser Branche tätig: Elektrogewerbe oder -handel, Handel, Gesundheitswesen, Banken, Ingenieurwesen u. Ä.)

• Coaches mit Spezialthemen (diese Coaches begleiten in speziellen Fragen: Karriere, Vertrieb, Kundenberatung u. a. Oft waren sie in genau diesem Bereich vorher selbst tätig)

Fragen stellen oder Expertenrat geben?

Eigentlich stellen Coaches eher Fragen und geben wenige oder garkeine Ratschläge. Je spezieller jedoch ein Coachinggebiet ist (z. B. Vertrieb) und je erfahrener ein Coach in diesem Gebiet selbst ist, desto größer wird vermutlich die Neigung sein, immer wieder einmal kluge Ratschläge zu geben. Eigentlich ist es dann eine Fachberatung oder gar ein Training - und kein Coaching mehr.


Mehr Informationen zum Thema „Coaching-Ausbildung“ finden Sie hier:

Wenn Sie selbst an einer Coaching-Ausbildung interessiert sind, schauen Sie gerne auf unserer Website vorbei:www.drmigge.de

Fachbücher über Coaching:

Vielleicht starten Sie mit diesen drei Standardlehrbüchern?

Mehr Buchtipps für Coaching-Interessierte gibt es hier:

www.drmigge.de/Coaching-Ausbildung-Literatur_12.html

Einige der empfohlen Bücher sind auch für Laien verständlich. Andere sind eher für die Coaching-Ausbildung gedacht. Hinter jedem Buch auf der Buchempfehlungsliste gibt es einen kleinen Kommentar, der die Auswahl erleichtert.

Sie suchen einen Coach in Ihrer Nähe?

Schauen Sie in die Coach-Suche nach PLZ auf der Seite des Deutschen Fachverbandes Coaching (DFC). Dort werden Coaches in ganz Deutschland empfohlen:

www.dfc-verband.de